Satzung

Die Arbeitsgemeinschaft betriebliche Weiterbildungsforschung e. V. ist eine gemeinnütziger Verein von Wissenschaftlern zur Förderung der Kompetenzentwicklung und des betrieblichen Lernens. Hier finden Sie die Satzung des Vereins als PDF.

SATZUNG

Arbeitsgemeinschaft
Betriebliche Weiterbildungsforschung e. V.

§ 1
Der Verein trägt den Namen „Arbeitsgemeinschaft Betriebliche
Weiterbildungsforschung e. V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin. Das
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2
Zweck
Zweck des Vereins ist die Förderung der Forschung im Bereich der
Kompetenzentwicklung und Lernkultur sowie der Umsetzung der Ergebnisse in die
Praxis. Das umfasst insbesondere Fragen der betrieblichen Weiterbildung, der
Personal- und Organisationsentwicklung, des Lernens im Prozess der Arbeit und im
sozialen Umfeld, des Wissensmanagement, aber auch Fragen an den Schnittstellen
zwischen dem Bildungs- und dem Beschäftigungssystem. Der Satzungszweck wird
verwirklicht insbesondere durch Förderung des wissenschaftlichen Dialogs und des
Nachwuchses, Durchführung von Forschungsprojekten, Workshops und Tagungen,
Herausgabe von Veröffentlichungen und durch Öffentlichkeitsarbeit. Alle Tagungen
und Workshops sind öffentlich. Die Forschungsergebnisse werden veröffentlicht und
sind jedermann zugänglich.

Der Verein verfolgt nicht eigenwirtschaftliche, sondern ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine
Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3
Mitgliedschaft
Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung“ können
prinzipiell natürliche und juristische Personen sein. Über die Aufnahme von
Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes mit
einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Das Ergebnis der Entscheidung wird
dem Kandidat schriftlich mitgeteilt.

§ 4
Austritt
Ein Mitglied kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des
Vorstandes aus dem Verein austreten.

§ 5
Ausschluss von Mitgliedern
Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund aus dem Verein ausgeschlossen werden. Ein
wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied schuldhaft in grober Weise
die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt die
Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen
Stimmen erforderlich ist.

§ 6
Mitgliedsbeitrag
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

§ 7
Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8
Vorstand
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und dem
Stellvertretenden Vorsitzenden. Vorsitzender und Stellvertretender Vorsitzender
werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine
einmalige Wiederwahl ist möglich. Vorsitzender und Stellvertretender Vorsitzender
vertreten den Verein gemeinschaftlich.

Aufgaben des Vorstandes sind
– Führung der Geschäfte der ABWF auf der Grundlage dieser Satzung
– Beauftragung und Ergebniskontrolle des Geschäftsführers
– Vorbereitung von Forschungsvorhaben zur Beschlussfassung in der
Mitgliederversammlung
– Führung und Fortschrittskontrolle der durch die Mitgliederversammlung
eingesetzten Arbeitsgruppen
– Vertretung der ABWF nach außen
– Sicherstellung und Präsentation des Jahresberichtes der Forschungsleistung
der ABWF
– Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung
– Aufstellung des jährlichen Haushaltsplans der ABWF

Zur Unterstützung seiner Arbeit kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen.

§ 9
Mitgliederversammlung
Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:
– Wahl des Vorsitzenden und des Stellvertretenden Vorsitzenden
– Diskussion und Beschluss der Forschungsaktivitäten der ABWF
– Beauftragung von Arbeitsgruppen und Beurteilung der Forschungsleistung der
Arbeitsgruppen
– Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des
Vorstandes
– Beschluss des jährlichen Haushaltsplanes der ABWF.
Die Ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche
Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins
erforderlich wird oder von einem Drittel der Mitglieder verlangt wird.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei
Wochen schriftlich unter Angaben der Tagesordnung einberufen. Sie wird vom
Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Sie ist beschlussfähig, wenn die
Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Stimmenübertragung ist möglich.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen. Das
Protokoll ist vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen.

§ 10
Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppen werden von der Mitgliederversammlung – direkt oder im
Umlaufverfahren – zur Verfolgung bestimmter, das Aufgabenfeld der ABWF
strukturierender Inhalte, für einen festzulegenden Zeitraum bestellt. Die
Arbeitsgruppen bestimmen in Abstimmung mit dem Vorstand einen Leiter der
Arbeitsgruppe. Der Leiter der Arbeitsgruppe leitet die Arbeitsgruppensitzung,
dokumentiert die Arbeitsergebnisse und berichtet dem Vorstand und der
Mitgliederversammlung über die Arbeit der Gruppe. Der Vorsitzende der
Arbeitsgruppe muss Mitglied der ABWF sein. Die Arbeitsgruppen sind nicht
berechtigt, im Namen der ABWF Erklärungen in der Öffentlichkeit abzugeben.

§ 11
Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins wird von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit
von 75 % der abgegebenen Stimmen beschlossen. Bei Auflösung des Vereins oder
bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person
des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks
Verwendung für die Förderung der Erforschung betrieblicher Lern- und
Bildungsprozesse.