Webinar-Reihe „Ressourcenstärkung durch informelles Lernen“ wird fortgesetzt

Lernen bei der Arbeit ist in vielen Tätigkeiten erforderlich – es wird allerdings selten gezielt und systematisch gefördert. Die Beiträge und Diskussionen der Webinar-Reihe zeigen das Potenzial, die Voraussetzungen und erfolgreiche Strategien der Ressourcenstärkung durch informelles Lernen. Im Dialog zwischen Wissenschaft, betrieblicher Praxis und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Reihe, erarbeiten wir Hinweise zur systematischen Förderung des informellen Lernens. 

Am 22.09. um 10.00 Uhr setzen Prof. Stefanie Hiestand und Wolfram Gießler die Reihe mit einem Beitrag zu „Selbstwirksamkeit und Ent-Lernen im Kontext von Personal- und Organisationsentwicklung“ fort. Im Mittelpunkt stehen Lernwiderstände und die Notwendigkeit, bei Lernprozessen im betrieblichen Kontext systematisch zu berücksichtigen, dass Erfahrungen der Selbstwirksamkeit helfen können, Lernwiderstände zu überwinden. Auch in diesem Beitrag werden wissenschaftliche Erkenntnisse durch Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis kommentiert und eingeordnet.

Am 29.09. um 10.00 Uhr richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Rolle der Führungskräfte bei der Förderung des Lernens bei der Arbeit. Mirko Ribbat stellt in der Session mit der Überschrift „Lernförderliche Führung mit Hilfe von Learning Contracts – Theorie und Praxis“ eingangs das Konzept der Learning Contracts vor, Kathrin Lemmes und Isabel Wink von der ING Bank ergänzen und kommentieren vor dem Hintergrund ausgeprägter betrieblicher Erfahrungen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die Webinar-Reihe mit Unterstützung des Unternehmensnetzwerkes ddn sowie der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF) vorbereitet.    

(Hinweis: Der Vortrag am am 13.09. um 10.00 Uhr mit einem Beitrag zu „Lernkultur – Führungskultur – Digitalkultur“ mit Prof. Martin Elbe fällt leider aus.)

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Lernfitness: Nächster Vortrag in Webinar-Reihe zum arbeitsintegriertem Lernen

Der Auftakt zur BAuA-Webinareihe „Ressourcenstärkung durch informelles Lernen“ in Zusammenarbeit mit dem ABWF ist gelungen. Über 50 Teilnehmer sind dem Vortrag von Prof. Fritz Böhle gefolgt und haben sich an der Diskussion beteiligt. Haben Sie den Vortrag verpasst – kein Problem in wenigen Tagen steht dieser im Archiv zur Verfügung. 

Bereits am 09. Juni, um 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr geht es mit folgendem Thema weiter:

Lernfitness ist Trainingssache, nicht Altersfrage!

(Themenseite informelles Lernen>>)

Prof. Stamov Roßnagel von der Jacobs University in Bremen ist ein ausgewiesener Experte im Themenfeld „Lernen“. Er ist Kognitionspsychologe und Professor für Organisationsverhalten an der englischsprachigen Universität und schlägt Brücken von der Forschung in die betriebliche Praxis. In einem aktuellen Forschungsprojekt entwickelt er mit seinem Team KI-gestützte Lösungen für Echtzeit-Lernanalysen und intelligentes Instruktionsdesign. Als Impulsgeber und Berater unterstützen er und sein Team Unternehmen vor allem auch dabei, Beschäftigtengruppen, ohne aktuelle und positive Lernerfahrungen für Lernen im Betrieb zu motivieren.

In seinem Beitrag wird er sich mit dem spannenden Thema „Lernfitness“ beschäftigen. Dabei wird Christian Stamov Roßnagel mit Vorurteilen wie einer angeblich altersbedingt nachlassenden Lernfähigkeit und -motivation aufräumen und die Potentiale KI gestützter und anforderungsgerechter Qualifizierungsangebote kritisch betrachten. Die Stärkung der Ressourcen insbesondere auch von lernentwöhnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet Unternehmen in dynamischen Zeiten mit ständig neuen Arbeitsanforderungen eine große Chance.

Lassen Sie sich den spannenden Vortrag und die Möglichkeit der Diskussion mit Prof. Stamov Roßnagel nicht entgehen. Buchen Sie hier und heute ihr kostenloses Ticket im Rahmen der BAuA-Webinarreihe „Ressourcenstärkung durch informelles Lernen“

Wir würden uns freuen Sie zum kommenden Vortrag begrüßen zu dürfen.

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Fritz Böhle eröffnet Webinarreihe zum arbeitsintegrierten Lernen

Lassen Sie sich den spannenden Auftakt der Reihe „Arbeitsintegriertes Lernen“ nicht entgehen und melden Sie sich am besten noch heute für den Vortrag von Prof. Dr. Fritz Böhle am 02.06.2022 von 10.00 – 11.30 Uhr unverbindlich und kostenlos an.

Die Webinarreihe wird von der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) veranstaltet und vom Unternehmensnetzwerk ddn, der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung sowie der TU Dortmund unterstützt.

Bitte teilen Sie diesen Hinweis in Ihren Netzwerken.

Anmeldung und weitere Informationen unter: https://arbeitsintegriertes-lernen.de/

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Projekt: Wissens-Inventarisierung

Eine Gruppe von Student*innen, angeleitet von unserem Mitglied Prof. Dr. Kai Reinhardt, wird sich in der nächsten Zeit mit dem in der ABWF vorhandenen Wissen beschäftigen.

„Die Methodik im Kurs wird eine systematische Wissens-Inventarisierung sein. Aus den Interviews entwickeln die Studierenden “qualitative Strukturdaten” in Form von sogenannten “Stories”. Dies sind kleine Sequenzen, verarbeitet entweder in Text, Ton oder Video. Aus diesen Stories heraus werden die Studierenden den zweiten Schritt sogenannte PHK ableiten. Die Methodik gründet auf Forschungen von Prof. Peter Pawlowski, der bereits mit PHK gearbeitet hat. PHK steht für “Problem-Handlungs-Kombination”. Über diesen Weg werden die Stories im Prinzip noch einmal in einen Lösungskontext überführt. Jede Sequenz kann also dann mit einer oder mehreren PHK in Verbindung gesetzt werden. Dies gelingt später im Verlauf in einem content management. Über den Kurs entsteht so eine Dokumentation des im ABWF vorhandenen Wissens-Fundus.“ (Reinhardt)

Wir freuen uns sehr über dieses Projekt und werden das auf dieser Webseite live begleiten.

Schon jetzt können Interessierte auf einer Wissenslandkarte ihre Ideen und Vorstellungen eintragen: Hier klicken und losarbeiten!

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BURNOUT – Prof. Dr. Lange und Dr. Westermayer haben Tipps für Chefs & Arbeitgeber! Interview mit #Kitahelden auf YouTube

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ABWF Body of Knowledge

in den letzten ABWF-Mitgliederversammlungen haben wir das Projekt der Entwicklung eines „ABWF Body of Knowledge“ vorgestellt, welches Prof. Kai Reinhardt und seine Student*innen von der HTW Berlin gerade vorbereiten. 

Dahinter verbirgt sich unser Ziel, das Erfahrungswissen des ABWF besser zu verstehen und für weitere Aktivitäten zugänglich zu machen. Und das geht nur mit eurer Hilfe! Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch alle bereit erklären würdet, im Oktober / November 2021 für ein kurzes Expertengespräch zur Verfügung zu stehen.

Dafür könnt Ihr dieses Kontaktformular verwenden oder direkt mit Prof Reinhardt Kontakt aufnehmen kai.reinhardt@htw-berlin.de:

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    68. GfA-Frühjahrskongress 2022

    Unter dem Titel „Technologie und Bildung in hybriden Arbeitswelten“ wird
    der 68. Frühjahrskongress der GfA vom 02.03. – 04.03.2022 in Magdeburg stattfinden. Im Themenfeld „Bildung in hybriden Arbeitswelten“ sollen auch die Themenfelder „Lernen im Prozess der Arbeit“, „Motivations-, lern- und persönlichkeitsförderliche Arbeitsgestaltung“ sowie „Kompetenzen für die hybride Arbeitswelt“ behandelt werden. Abstracts können bis zum 03.10. 2021 auf der Homepage der GfA eingereicht werden.

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    Projekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ – Abschlussbericht veröffentlicht

    Mit dem Ziel, die Wirkung der Arbeitswelt 4.0 auf die Gesundheit der Beschäftigten zu verstehen und positiv zu beeinflussen, fiel im Jahr 2017 der Startschuss für das Innovationsprojekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ der AOK Niedersachsen. Gemeinsam mit 21 niedersächsischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen haben wir wertvolle Erkenntnisse zu Herausforderungen und Chancen der Arbeitswelt 4.0 erlangt.

    Nach insgesamt fünfjähriger Projektlaufzeit erhalten Sie heute den Abschlussbericht zu diesen Themen:

    • Herausforderungen und Chancen der Arbeitswelt 4.0 in der betrieblichen Praxis
    • Gestaltungsempfehlungen für eine gesunde Umsetzung digitaler Neuerungen und Prozesse
    • Erfolgsfaktoren für ein zukunftsfähiges Betriebliches Gesundheitsmanagement 

    Unseren Abschlussbericht stellen wir Ihnen in Form eines E-Journals zur Verfügung:aok.de/nds/gida 

    Das begleitende Forschungsprojekt des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI) e.V. an der Georg-August-Universität läuft noch bis Juni 2022. Die bisherigen wissenschaftlichen Ergebnisse finden Sie hier:

    • „Digitalisierung – Arbeit – Gesundheit. Zwischenergebnisse aus dem Projekt Arbeit undGesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ auf www.sofi.uni-goettingen.de·      
    • „Digitalisierung und Arbeit. Triebkräfte – Arbeitsfolgen – Regulierung“ auf: www.campus.de 

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! 
    (Anouschka Gronau. AOK)

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    Strukturwandel in der Metall- und Elektroindustrie durch berufliche Weiterbildung gestalten

    Unter dem Titel „weiterbilden#weiterdenken“ haben Stefan Baron, Peer-Michael Dick, Roman Zitzelsberger einen Sammelband herausgegeben. Anlass sind 20 Jahre Bestand des Tarifvertrags zur Qualifizierung für die Beschäftigten in der Metall- und
    Elektroindustrie Baden-Württemberg (TV Quali). Der Band analysiert Herausforderungen und Chancen der Gestaltung des Strukturwandels durch berufliche Weiterbildung aus der Perspektive von Wissenschaft und Praxis. Zu den Autorinnen und Autoren zählen neben der Herausgebern u.a. Lars Windelband, Constanze Kurz, Josephine Hofmann, Peter Dehnbostel und Klaus Schömann.

    Martin Fischer und Patrick Fleck zeigen auf, wie mit der die kostenlos inutzbaren Web-Anwendung „AiKomPass“ informelle Kompetenzen von Beschäftigten und Arbeitssuchenden sichtbar gemacht werden können.

    Edda Glase und Florian Kunze befassen sich mit der „Stärkung der Digitalkompetenzen von Beschäftigten“ und nehmen dabei die direkten Führungskräfte in den Blick – eine betriebliche Akteursgruppe, die auch im Projekt „Lernförderliche Arbeitsgestaltung im Dienstleistungssektor am Beispiel der Sachbearbeitung: Die doppelte Rolle der Führungskraft“ betrachtet worden ist.

    Der Sammelband „weiterbilden#weiterdenken – Den Strukturwandel in der Metall- und Elektroindustrie durch berufliche Weiterbildung gestalten“ steht zur Lektüre bereit.

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    Der Rat der Arbeitswelt hat unter dem Titel VIELFÄLTIGE RESSOURCEN STÄRKEN – ZUKUNFT GESTALTEN seinen ersten Bericht vorgelegt

    Auftrag des Rates ist eine unabhängige Arbeitsweltberichterstattung, um Politik und Praxis verlässlich und fundiert über den Wandel in der Arbeitswelt zu informieren und zu beraten. Näheres hier.

    In Kapitel 5 befasst sich der Rat unter der Überschrift LEBENSLANGES LERNEN ALS ZUKUNFTSFAKTOR auch mit der betrieblichen Weiterbildung. Dort heißt es unter anderem: „Den operativen Führungskräften kommt dabei eine Schlüsselrolle als Gatekeeper für arbeitsintegriertes Lernen zu. Dafür sollten sie unterstützende Rahmenbedingungen wie etwa den Auftrag zur Lernförderung und Begleitung durch eine betriebliche Personalentwicklungsfunktion bekommen. Als positive Faktoren können darüber hinaus insbesondere eine mittel- bis langfristige Ausrichtung der Personalarbeit, eine unterstützende Rolle der Personalabteilung, eine vertrauensvolle Kooperation der betrieblichen Sozialpartner, eine wertschätzende Unternehmenskultur sowie die Förderung von Lernen und Weiterbildung wirken. Gremien der Mitbestimmung können ihre Kolleginnen und Kollegen für die Notwendigkeit sensibilisieren, die eigenen Kompetenzen und Qualifikationen anzupassen, und dazu beitragen, Hürden für eine konkrete Teilnahme an Weiterbildung abzubauen.
    Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Rat die Gremien der Mitbestimmung eng in die betriebliche Gestaltung von Kompetenzentwicklung und Weiterbildung einzubinden. Zu prüfen wäre dafür die Zusammenfassung der bisherigen Mitbestimmungs- und Initiativrechte der Betriebsräte zu einem generellen Initiativrecht der Betriebsräte bei der Ein- und Durchführung der Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung. Schließlich sollten Ansätze einer niedrigschwelligen Ansprache und Aktivierung im Betrieb gestärkt werden. Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle. Aber auch Ansätze wie betriebliche Lernmentorinnen und -mentoren sollten verstetigt und verbreitert werden, wenn sich diese in angelaufenen Pilotprojekten bewähren“ (S. 196).

    Der erste Bericht des Rates der Arbeitswelt steht hier kostenlos zur Verfügung.

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