Projekt: Wissens-Inventarisierung

Eine Gruppe von Student*innen, angeleitet von unserem Mitglied Prof. Dr. Kai Reinhardt, wird sich in der nächsten Zeit mit dem in der ABWF vorhandenen Wissen beschäftigen.

„Die Methodik im Kurs wird eine systematische Wissens-Inventarisierung sein. Aus den Interviews entwickeln die Studierenden “qualitative Strukturdaten” in Form von sogenannten “Stories”. Dies sind kleine Sequenzen, verarbeitet entweder in Text, Ton oder Video. Aus diesen Stories heraus werden die Studierenden den zweiten Schritt sogenannte PHK ableiten. Die Methodik gründet auf Forschungen von Prof. Peter Pawlowski, der bereits mit PHK gearbeitet hat. PHK steht für “Problem-Handlungs-Kombination”. Über diesen Weg werden die Stories im Prinzip noch einmal in einen Lösungskontext überführt. Jede Sequenz kann also dann mit einer oder mehreren PHK in Verbindung gesetzt werden. Dies gelingt später im Verlauf in einem content management. Über den Kurs entsteht so eine Dokumentation des im ABWF vorhandenen Wissens-Fundus.“ (Reinhardt)

Wir freuen uns sehr über dieses Projekt und werden das auf dieser Webseite live begleiten.

Schon jetzt können Interessierte auf einer Wissenslandkarte ihre Ideen und Vorstellungen eintragen: Hier klicken und losarbeiten!

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BURNOUT – Prof. Dr. Lange und Dr. Westermayer haben Tipps für Chefs & Arbeitgeber! Interview mit #Kitahelden auf YouTube

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ABWF Body of Knowledge

in den letzten ABWF-Mitgliederversammlungen haben wir das Projekt der Entwicklung eines „ABWF Body of Knowledge“ vorgestellt, welches Prof. Kai Reinhardt und seine Student*innen von der HTW Berlin gerade vorbereiten. 

Dahinter verbirgt sich unser Ziel, das Erfahrungswissen des ABWF besser zu verstehen und für weitere Aktivitäten zugänglich zu machen. Und das geht nur mit eurer Hilfe! Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch alle bereit erklären würdet, im Oktober / November 2021 für ein kurzes Expertengespräch zur Verfügung zu stehen.

Dafür könnt Ihr dieses Kontaktformular verwenden oder direkt mit Prof Reinhardt Kontakt aufnehmen kai.reinhardt@htw-berlin.de:

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    68. GfA-Frühjahrskongress 2022

    Unter dem Titel „Technologie und Bildung in hybriden Arbeitswelten“ wird
    der 68. Frühjahrskongress der GfA vom 02.03. – 04.03.2022 in Magdeburg stattfinden. Im Themenfeld „Bildung in hybriden Arbeitswelten“ sollen auch die Themenfelder „Lernen im Prozess der Arbeit“, „Motivations-, lern- und persönlichkeitsförderliche Arbeitsgestaltung“ sowie „Kompetenzen für die hybride Arbeitswelt“ behandelt werden. Abstracts können bis zum 03.10. 2021 auf der Homepage der GfA eingereicht werden.

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    Projekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ – Abschlussbericht veröffentlicht

    Mit dem Ziel, die Wirkung der Arbeitswelt 4.0 auf die Gesundheit der Beschäftigten zu verstehen und positiv zu beeinflussen, fiel im Jahr 2017 der Startschuss für das Innovationsprojekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ der AOK Niedersachsen. Gemeinsam mit 21 niedersächsischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen haben wir wertvolle Erkenntnisse zu Herausforderungen und Chancen der Arbeitswelt 4.0 erlangt.

    Nach insgesamt fünfjähriger Projektlaufzeit erhalten Sie heute den Abschlussbericht zu diesen Themen:

    • Herausforderungen und Chancen der Arbeitswelt 4.0 in der betrieblichen Praxis
    • Gestaltungsempfehlungen für eine gesunde Umsetzung digitaler Neuerungen und Prozesse
    • Erfolgsfaktoren für ein zukunftsfähiges Betriebliches Gesundheitsmanagement 

    Unseren Abschlussbericht stellen wir Ihnen in Form eines E-Journals zur Verfügung:aok.de/nds/gida 

    Das begleitende Forschungsprojekt des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI) e.V. an der Georg-August-Universität läuft noch bis Juni 2022. Die bisherigen wissenschaftlichen Ergebnisse finden Sie hier:

    • „Digitalisierung – Arbeit – Gesundheit. Zwischenergebnisse aus dem Projekt Arbeit undGesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ auf www.sofi.uni-goettingen.de·      
    • „Digitalisierung und Arbeit. Triebkräfte – Arbeitsfolgen – Regulierung“ auf: www.campus.de 

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! 
    (Anouschka Gronau. AOK)

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    Strukturwandel in der Metall- und Elektroindustrie durch berufliche Weiterbildung gestalten

    Unter dem Titel „weiterbilden#weiterdenken“ haben Stefan Baron, Peer-Michael Dick, Roman Zitzelsberger einen Sammelband herausgegeben. Anlass sind 20 Jahre Bestand des Tarifvertrags zur Qualifizierung für die Beschäftigten in der Metall- und
    Elektroindustrie Baden-Württemberg (TV Quali). Der Band analysiert Herausforderungen und Chancen der Gestaltung des Strukturwandels durch berufliche Weiterbildung aus der Perspektive von Wissenschaft und Praxis. Zu den Autorinnen und Autoren zählen neben der Herausgebern u.a. Lars Windelband, Constanze Kurz, Josephine Hofmann, Peter Dehnbostel und Klaus Schömann.

    Martin Fischer und Patrick Fleck zeigen auf, wie mit der die kostenlos inutzbaren Web-Anwendung „AiKomPass“ informelle Kompetenzen von Beschäftigten und Arbeitssuchenden sichtbar gemacht werden können.

    Edda Glase und Florian Kunze befassen sich mit der „Stärkung der Digitalkompetenzen von Beschäftigten“ und nehmen dabei die direkten Führungskräfte in den Blick – eine betriebliche Akteursgruppe, die auch im Projekt „Lernförderliche Arbeitsgestaltung im Dienstleistungssektor am Beispiel der Sachbearbeitung: Die doppelte Rolle der Führungskraft“ betrachtet worden ist.

    Der Sammelband „weiterbilden#weiterdenken – Den Strukturwandel in der Metall- und Elektroindustrie durch berufliche Weiterbildung gestalten“ steht zur Lektüre bereit.

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    Der Rat der Arbeitswelt hat unter dem Titel VIELFÄLTIGE RESSOURCEN STÄRKEN – ZUKUNFT GESTALTEN seinen ersten Bericht vorgelegt

    Auftrag des Rates ist eine unabhängige Arbeitsweltberichterstattung, um Politik und Praxis verlässlich und fundiert über den Wandel in der Arbeitswelt zu informieren und zu beraten. Näheres hier.

    In Kapitel 5 befasst sich der Rat unter der Überschrift LEBENSLANGES LERNEN ALS ZUKUNFTSFAKTOR auch mit der betrieblichen Weiterbildung. Dort heißt es unter anderem: „Den operativen Führungskräften kommt dabei eine Schlüsselrolle als Gatekeeper für arbeitsintegriertes Lernen zu. Dafür sollten sie unterstützende Rahmenbedingungen wie etwa den Auftrag zur Lernförderung und Begleitung durch eine betriebliche Personalentwicklungsfunktion bekommen. Als positive Faktoren können darüber hinaus insbesondere eine mittel- bis langfristige Ausrichtung der Personalarbeit, eine unterstützende Rolle der Personalabteilung, eine vertrauensvolle Kooperation der betrieblichen Sozialpartner, eine wertschätzende Unternehmenskultur sowie die Förderung von Lernen und Weiterbildung wirken. Gremien der Mitbestimmung können ihre Kolleginnen und Kollegen für die Notwendigkeit sensibilisieren, die eigenen Kompetenzen und Qualifikationen anzupassen, und dazu beitragen, Hürden für eine konkrete Teilnahme an Weiterbildung abzubauen.
    Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Rat die Gremien der Mitbestimmung eng in die betriebliche Gestaltung von Kompetenzentwicklung und Weiterbildung einzubinden. Zu prüfen wäre dafür die Zusammenfassung der bisherigen Mitbestimmungs- und Initiativrechte der Betriebsräte zu einem generellen Initiativrecht der Betriebsräte bei der Ein- und Durchführung der Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung. Schließlich sollten Ansätze einer niedrigschwelligen Ansprache und Aktivierung im Betrieb gestärkt werden. Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle. Aber auch Ansätze wie betriebliche Lernmentorinnen und -mentoren sollten verstetigt und verbreitert werden, wenn sich diese in angelaufenen Pilotprojekten bewähren“ (S. 196).

    Der erste Bericht des Rates der Arbeitswelt steht hier kostenlos zur Verfügung.

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    Überblicksarbeit zu lernförderlicher Arbeitsgestaltung und selbstgesteuertem Lernen erschienen

    Niclas Schaper, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Paderborn, hat aktuell unter dem Titel „Lernförderliche Arbeitsgestaltung und selbstgesteuertes Lernen in der Arbeit − Stand der Forschung und Entwicklung“ einen fundierten und theoretisch orientierten Überblick über das Forschungsfeld veröffentlicht. Niclas Schaper ist einer der führenden Experten für das Lernen bei der Arbeit und durch die Arbeit. Im Zentrum seiner Forschungsarbeiten stehen Kompetenzerwerb, Kompetenzmessung und Kompetenzmanagement beim arbeits- und berufsbezogenen Lernen.
    Abstract

    Eine lernförderliche und demografieorientierte Arbeitsgestaltung sind zentrale Aspekte einer humanorientierten Gestaltung von Arbeitsplätzen und -systemen, die auch im Rahmen des Wandels der Arbeitswelt eine bedeutsame Rolle spielen. Damit werden wichtige Potenziale zur Weiterentwicklung von MitarbeiterInnen erschlossen, die aber auch Anforderungen an diese an das selbstgesteuerte Lernen stellen. Der Beitrag versucht die Frage zu beantworten, auf welche Erkenntnisse der Forschung und Entwicklung man zurückgreifen kann, um diese lernförderlichen Potenziale zu erschließen und wie die daraus entstehenden Lernanforderungen begleitet und unterstützt werden können.

    Der Beitrag „Lernförderliche Arbeitsgestaltung und selbstgesteuertes Lernen in der Arbeit − Stand der Forschung und Entwicklung“ ist Teil des von Götz Richter im Nomos Verlag herausgegebenen Bandes „Arbeit und Altern. Eine Bilanz nach 20 Jahren Forschung und Praxis.“ Der Beitrag von Niclas Schaper kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Fachbuecher/Arbeit-und-Altern.pdf

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    Einladung zur Mitgliederversammlung 15.06.2021

    Liebe Mitglieder der ABWF! 

    Noch hat uns die Pandemie im Griff, und in ihrem Verlauf gab es auch Veränderungen in der ABWF. Seit dem Jahreswechsel 2021/ 2022 führen wir, Götz Richter und Inga Mühlenbrock, gemeinsam mit Gerd Westermayer im Vorstand und Bernd Floßmann in der Geschäftsführung die Arbeitsgemeinschaft betriebliche Weiterbildungsforschung. Wir haben Ideen und Pläne, wie der ABWF wieder zu mehr Schwung verholfen werden kann – in der Tradition von QUEM & Co., angepasst an die veränderten Lern- und Arbeitsbedingungen. 

    Gern möchten wir Euch/ Ihnen diese vorstellen. Dabei ist für uns wichtig, dass wir mit Euch / Ihnen im Austausch sind, attraktive Angebote zu schaffen und gemeinsam auszuloten, wie wir unsere Phantasie, Erfahrungen, Freude an der Zusammenarbeit, unsere Kompetenzen dafür einsetzen können, dem Lernen bei und durch die Arbeit zu mehr Aufmerksamkeit und Förderung zu verhelfen: in der Forschung, in Betrieben, bei Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden und in der beruflichen Bildung. 

    Wir laden daher für Dienstag, 15.06.21, 20:00-21:30 Uhr zur digitalen Mitgliederversammlung ein: 

    • Vorstellung des neuen Vorstandes,
    • Präsentation und Diskussion der Abwf-Aktivitäten 2021/2022, z.B. Stärkung des Transfers Forschung & Praxis, Vorstellung Planungsstand internationale Vortragsreihe, Gründung Kurt-Lewin-Gesellschaft,
    • Stärkung der Vernetzung, 
    • Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit,
    • Vortrag „Lernen durch Arbeit – noch ein Thema im Zeitalter der Digitalisierung?“
      (Götz Richter & Inga Mühlenbrock)

    Teilt/ teilen Sie uns bitte bis zum 08.06.2021 per E-Mail (flossmann@abwf.de) mit, ob wir Euch/ Sie zur Mitgliederversammlung begrüßen dürfen. Ihr/ Sie erhaltet/ erhalten dann die Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz. 

    Für das Bulletin 2021 werden noch Beiträge angenommen. Der Umfang sollte 20.000 Zeichen mit Leerzeichen nicht überschreiten. Ideal wären Textdokumente mit separat gelieferten Illustrationen in druckfähiger Auflösung (300 dpi). Redaktionsschluss ist der 31. Juli 2021

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    Beruflicher Neustart – wie geht das in der Krise

    Interview mit unserem Vorstandsmitglied, Herrn Dr. Westermayer, bei SWRAktuell Radio zu „Beruflicher Neustart – wie geht das in der Krise“ mit Arne Wiechern (23. April 2021).

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